
Halten Sie Abstand zu losen oder herabhängenden Teilen und betreten Sie das Dach nicht selbst. Fotografieren Sie Veränderungen sicher. Trennen Sie sichere Beobachtungen von Vermutungen. Vorläufige Maßnahmen und dauerhafte Reparaturen können getrennte Vereinbarungen erfordern. Bewahren Sie Meldungen, Fotos und Rechnungen auf. Versicherungsschutz und Nachweise klären Sie direkt mit Ihrem Versicherer.
Abstand zu losen Teilen halten
Nähern Sie sich keinen hängenden oder instabilen Dachteilen und steigen Sie nicht hinauf, um sie zurückzulegen. Halten Sie den Bereich gefahrlos frei. Bei unmittelbarer Gefahr verständigen Sie die Rettungsdienste.
Sichtbare Veränderungen festhalten
Fotografieren Sie Veränderungen nach dem Sturm von einem sicheren Standort. Beschreiben Sie fehlende oder verschobene Teile und Wasser innen getrennt. Nennen Sie Zeitpunkt und Ort; ein Foto belegt nicht den gesamten Schadenumfang.
Vorläufige Maßnahmen besprechen
Erklären Sie Zugang, aktuellen Wassereintritt und Anwesenheit am Gebäude. Fragen Sie nach Ziel einer Erstmaßnahme und weiterem Prüfbedarf. Verfügbarkeit und sichere Ausführung müssen für die konkrete Lage abgestimmt werden.
Nachweise zusammenhalten
Bewahren Sie Fotos, Berichte, Angebote und Rechnungen auf. Fragen Sie den Versicherer direkt nach erforderlichen Angaben und Vertragsdeckung. Der Dachbetrieb dokumentiert technische Beobachtungen, entscheidet aber nicht über Ihren Versicherungsschutz.
Bei Abwesenheit einen Kontakt benennen
Bitten Sie Bewohner um eine sichere Beschreibung. Vereinbaren Sie, wer Zugang ermöglicht und telefonisch Arbeiten freigeben kann. Fordern Sie niemanden auf, lose Teile vom Dach zu bergen.
Den Folgeauftrag getrennt halten
Lassen Sie nach dem Erstbesuch ausgeführte Maßnahmen und offene Punkte dokumentieren. Dauerhafte Arbeiten können ein neues Angebot sowie Material- und Zugangsabsprachen erfordern. Ein Notbesuch erlaubt nicht automatisch die spätere Sanierung.