
Benennen Sie betroffene Flächen, Gauben, Fenster und Schornsteine. Fragen Sie nach Unterdeckung, Lattung und Anschlüssen unter oder neben den Ziegeln. Bestätigen Sie Modell und Zubehör, bei Bedarf mit Mustern. Nehmen Sie Zugang, Entsorgung und Schutzmaßnahmen auf. Vereinbaren Sie Übergänge zu Nachbardächern und Abnahmefotos.
Das aktuelle Dach festhalten
Bewahren Sie Übersichtsfotos von Dachflächen, Firsten, Ortgängen und Gauben auf. Erklären Sie Erhalt oder Änderung des Erscheinungsbilds. Fotos unterstützen das Gespräch, ersetzen aber weder Aufmaß noch Beurteilung am Gebäude.
Die darunterliegenden Schichten besprechen
Klären Sie Erhalt oder Austausch von Unterdeckung, Latten, Konterlatten und unterstützenden Teilen. Manche Befunde zeigen sich erst nach dem Abdecken. Vereinbaren Sie Dokumentation und Freigabe verdeckter Schäden.
Einen konkreten Ziegelvorschlag vergleichen
Fragen Sie nach Modell, Profil und Farbe einschließlich passender Formteile. Prüfen Sie den Bezug zu Dachform und vorhandenen Details. Ein Farbfoto legt nicht das gesamte Bedachungssystem fest.
Randarbeiten einbeziehen
Besprechen Sie Firste, Ortgänge, Rinnen sowie Schornstein- und Gaubenanschlüsse. Klären Sie Zugangshilfen und Entsorgung. Halten Sie Erhalt oder Erneuerung angrenzender Metallarbeiten fest, damit der Umfang vollständig bleibt.
Verbleibende verdeckte Teile benennen
Lassen Sie erhaltene Schichten im Angebot aufführen. Klären Sie Prüfmöglichkeiten beim Erstbesuch und nach Öffnung. Bewahren Sie Fotos auf, bevor neue Ziegel reparierte oder ausgetauschte Bauteile verdecken.
Das Gesamtbild beurteilen
Berücksichtigen Sie First- und Ortgangteile, Ecken und Gaubenübergänge bei der Gestaltung. Besprechen Sie gegebenenfalls ein Muster. Bewahren Sie die endgültige Materialwahl für spätere Ersatz- oder Wartungsarbeiten auf.